Wasser im Oman
Der Oman liegt im Südosten der arabischen Halbinsel und hat eine strategisch wichtige Lage an der Mündung des Golfs. Aufgrund der Lage in einer der heißesten Gegenden der Welt ist es erstmal natürlich, dass der Gedanke an Wasser und Regen weit entfernt liegt. Tatsächlich spielen aber Wasser und Regen eine außerordentlich wichtige Rolle in der Geologie, der Botanik und dem Alltag der Menschen des Landes. Seit Jahrtausenden haben die Menschen dort gelernt, mit den knappen Angebot an Wasser zu leben und die notwendige Nahrung zu produzieren. Zumal es durch die hohen Berge, insbesondere im Hajar-Gebirge mit dem mächtigen Jebel Akhdar, rgelmäßig Feuchtigkeit und Regen gibt. An verschiedenen Stellen im Oman gibt es sogar wunderbare natürliche Pools die zum Baden einladen.
Mehr als 2000 Jahre alte Bewässerungskanäle leiten das wertvolle Wasser in die Täler, und bringen dort die Wüste zum Ergrünen.
Im Südwesten vom Oman, im Bereich des Dhofar – Gebirges, führt der Monsun für mehrere Monate im Jahr zum Ergrünen des gesamten Landstrichs.
Aber auch in den zahlreichen Wüsten des Landes haben Pflanzen und Menschen gelernt, mit dem knappen Wasser umzugehen. Das Geheimnis liegt in der sorgfältigen Speicherung des Wassers, sowie in der Reduzierung des Verbrauchs.

Es bleibt natürlich die kritische Frage, wie der zunehmende Wasserverbrauch und die steigende Bevölkerungszahl das Überleben in dieser Region in Zukunft sichern können. Wasser wird dabei eine wesentliche Rolle spielen.


